Um die Förderhöhe zu bestimmen, die eine Pumpe oder eine Gruppe von Pumpen benötigt, um einen bestimmten Förderstrom zu heben, muss man die Systemwiderstandskurve.
Die Systemwiderstandskurve stellt die Gesamtfallhöhen (geometrische Fallhöhe plus Verluste) dar, die im System bei verschiedenen Durchflussraten zwischen Null und dem maximal zu erwartenden Wert auftreten.
Der Schnittpunkt zwischen der Kennlinie einer Pumpe und der Widerstandskurve eines Systems bestimmt die Pumpenbetriebspunkt.

Die Betriebspunkt gibt die Fördermenge und die Förderhöhe an, die in einem bestimmten System mit einer bestimmten Pumpe gehoben werden können. Um die Widerstandskurve des Systems zu bestimmen, muss man nicht nur die gesamte geometrische Förderhöhe kennen, sondern auch den Wert der Systemverluste berechnen.
Der Arbeitspunkt sollte der folgende sein maximale Leistung. An diesem Punkt sind die Radialkräfte auf die Lager minimal. Diese Radialkräfte nehmen zu, je weiter man sich vom Punkt der maximalen Leistung entfernt.
Steigt der Pumpendurchsatz über die maximale Leistung, so steigt der absolute Druck, der erforderlich ist, um die Kavitation steigt, sinkt dagegen der Pumpendurchfluss in Richtung des geschlossenen Ventilpunkts (Null-Durchfluss), kommt es zu Problemen bei der Erneuerung der Flüssigkeit, was zu Überhitzung führt, Kavitation im Laufrad, sowie Vibrationen.
Kennen Sie Rigometer? Pumpen wird nie wieder dasselbe sein.


