Die zunehmende Produktion von Klärschlamm führt zu Problemen bei dessen Lagerung und Entsorgung.

Außerdem ist die Zusammensetzung dieses Schlamms, auch wenn sie variabel ist, eine Quelle für organisches Material und von Düngerbestandteilen zur Verwendung in unserem SportbödenDies ist die beste Art der Entsorgung, da sie so in den natürlichen Stoff- und Energiekreislauf integriert werden können.

Unabhängig davon, ob die Kläranlage Eigentum der Sportanlagen ist oder nicht, müssen Unterlagen über die Stabilisierungsbehandlung des Schlamms und Analysen des Schwermetallgehalts vorgelegt werden. Die Behandlung des Schlamms muss durch biologische, chemische oder thermische Mittel, durch langfristige Lagerung oder durch ein anderes geeignetes Verfahren gewährleisten, dass die Gärfähigkeit des Schlamms und die gesundheitlichen Nachteile seiner Verwendung deutlich verringert werden.

Der Schlamm wird auf Trockenmasse und organische Substanz analysiert, pH-Wert, StickstoffPhosphor und Schwermetalle, die innerhalb der unten angegebenen Grenzwerte liegen müssen:
Parameter (ppm) Böden mit pH 7
- Kadmium 20 40
- Kupfer 1000 1750
- Nickel 300 400
- Blei 750 1200
- Zink 2500 4000
- Quecksilber 16 25
- Chrom 1000 1500
Gleichzeitig müssen wir als Endverbraucher des Schlamms unsere Böden auf den pH-Wert (Böden mit einem pH-Wert unter 5 sind von der Ausbringung ausgenommen) und auf Schwermetalle untersuchen, um sicherzustellen, dass die Werte nicht überschritten werden (siehe unten):
Parameter (ppm) Böden mit pH 7
- Kadmium 1 3
- Kupfer 50 210
- Nickel 30 112
- Blei 50 300
- Zink 150 450
- Quecksilber 1 1,5
- Chrom 100 150
Die Bodenprobenahme erfolgt mittels einer Mischprobe, die sich aus 25 Einzelproben je 5 Hektar Fläche des Golfplatzes, auf dem sie ausgebracht werden sollen, ergibt; die Probentiefe beträgt zwischen 10 und 25 cm.
Es darf nur perfekt behandelter und stabilisierter Schlamm mit einem maximalen Feuchtigkeitsgehalt von 80% verwendet werden. Eine der praktikabelsten Behandlungen für unsere einfachen Golfplatzpflegeanlagen ist die Konditionierung mit Kalk und/oder Pottasche, um eine Stabilisierung des Schlamms zu erreichen. 3 Monate lang einen pH-Wert von 12 oder mehr zu halten. Es ist sinnvoll, den Schlamm mit Zuschlagstoffen oder sogar mit den Resten des gestochenen Schlamms für die spätere Verwendung im Straßenbelag zu mischen.

Bei der Ausbringung ist ein Mindestabstand von 500 m zwischen Ausbringungsflächen und Wohnhäusern zu berücksichtigen und der Wert von 210 kg N/ha/Jahr darf nicht überschritten werden.



