Mehr als 37 Arten solcher pathogenen Grasschildläuse sind als Parasiten auf Bermuda verwandt. Besonders erwähnenswert ist die Rhodesgras-Schildlaus, Antonia-Gräser (Maskell) und der Bermudagras-Schildlaus, Odonaspis ruthae. Befallen werden häufig Bermuda- und St. Augustinegrass-Sorten, insbesondere in schattigen Bereichen.
Rhodegras-Mehlwanze ist rundlich und dunkelbraun und mit einem watteartigen Ausfluss bedeckt.

Bermudagras-Schuppen sind oval, weiß und in Gebieten mit vielen Matratzen verbreitet.
Sie befinden sich in den Knoten, den Kronen, wo sie den Saft angreifen und aufsaugen. Befallene Stellen verlieren an Vitalität, verfärben sich nach Art eines hydrischer Stress. Die schädlichsten Zeiten sind die mit hohen Temperaturen.

Der Lebenszyklus dieser Insekten dauert zwischen 60 und 70 Tagen, mit bis zu fünf Generationen im selben Jahr. Behandlungen mit einer Mischung aus Chlorpyrifos- und Dimethoat-Insektiziden in Verbindung mit Tensiden scheinen gute Ergebnisse zu erzielen.



